
Hallo, ich bin Lena Schauß.
Seit 2017 bin ich im Bestatterhandwerk tätig und habe mich in dieser Zeit zur Bestattermeisterin weitergebildet. Mein Beruf ist für mich weit mehr als nur eine Arbeit – es ist eine so verantwortungsvolle Aufgabe, die ich mit viel Empathie, Hingabe und ganzem Herzen ausübe. So habe ich bereits seit 2018 die Möglichkeit bekommen, individuelle und persönliche Trauerreden zu schreiben.
Gemeinsam mit meinem Mann lebe ich im schönen Idstein im Taunus. Er sagt oft mit einem Lächeln auf den Lippen, dass ich die meisten Emotionen bei uns trage. Ja, da hat er recht. Gefühle und Emotionen haben für mich einen besonderen Platz im Leben. Ich nehme Stimmungen oft sehr bewusst wahr und spüre auch das, was zwischen den Zeilen unausgesprochen bleibt. Dabei begegne ich anderen Menschen mit Freundlichkeit, Verständnis und Zuverlässigkeit.
Im Alltag kann ich mich wunderbar an den kleinen Momenten erfreuen.
Mit dieser Offenheit gehe ich auch durchs Leben: Ich lache gerne, bin empathisch, ehrlich und genieße gute Gespräche – persönlich oder am Telefon. Zeit mit meinen Liebsten zu verbringen, bedeutet mir viel, und besonders die Zeit mit meiner Mama ist für mich wertvoll. In netter Gesellschaft gehe ich sehr gerne essen. Darüber hinaus koche ich mit Leidenschaft und probiere immer wieder Neues aus. Vieles gelingt, anderes braucht einen zweiten Versuch. Dabei greife ich auch auf die Rezepte meiner Oma zurück. Sie wecken Erinnerungen an meine Kindheit und an viele schöne Momente von früher. Auch das Brotbacken habe ich für mich entdeckt. Anfangs saß ich ganz gespannt vor dem Backofen und habe zugeschaut, wie das Brot aufgeht.
Außerdem liebe ich es, neue Orte zu entdecken. Ich fühle mich sowohl der Nordsee, besonders St. Peter-Ording, als auch dem Süden Deutschlands verbunden. Viele schöne Erinnerungen verbinde ich mit den Urlauben auf einem Ferienhof in Niederbayern, die mir bis heute im Herzen geblieben sind.
Neben all dem spielt auch das Schreiben eine besondere Rolle in meinem Leben. Worte begleiten mich nicht nur in meiner Arbeit, sondern auch im Alltag. Für mich ist es eine besondere Art, das festzuhalten, was berührt.
